Warum ist BARF gesünder als Fertigfutter!?


Der Hund stammt vom Wolf ab. Durch Domestikation und selektive Zucht durch den Menschen haben sich zwar Erscheinungsbild, Wesen und Verhalten der Haushunde stark verändert, die inneren Organe sind aber denen ihrer Vorfahren gleich geblieben.

Fertigfutter gibt es seit ca. 60 Jahren. Dieser Zeitraum ist zu kurz für einen Organismus um sich auf eine andere Ernährung umzustellen, dies dauert tausende von Jahren. Der Gesundheitszustand von Hunden und Katzen hat sich seitdem verschlechtert, sie leiden an Krankheiten, wie Übergewicht, Allergien, Diabetes, Krebs usw. die bei ihren freilebenden Vorfahren nicht vorkommen.

Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Zusammensetzung und Herstellung von industriellem Fertigfutter.

Die Zutaten entsprechen nicht den natürlichen Bedürfnissen von Hunden oder Katzen. Als Hauptbestandteil wird meistens Getreide verwendet, welches für die Fleischfresser Hund und Katze nicht geeignet ist. Künstliche, also chemische, Lockstoffe, Duftstoffe, Geschmacksverstärker, Vitamine usw. sorgen dafür, dass das Futter von unseren Haustieren angenommen wird.

Wolf oder Wildkatze fressen ihre Beute mitsamt Fell, Haut, Muskelfleisch, Knochen und inneren Organen.

Da der Wolf (im Gegensatz zur Katze) kein reiner Fleischfresser ist, braucht er auch pflanzliche Nährstoffe, deshalb frisst er Obst, Kräuter, Beeren, Wurzeln und zum Teil den Mageninhalt seiner pflanzenfressenden Beutetiere. Auch Insekten und Nagetiere stehen auf seinem Speiseplan. Durch diese abwechslungsreiche Ernährung nimmt er alle lebensnotwendigen Nährstoffe - Eiweiß, Fett, Vitamine, Mineralien, Enzyme und Ballaststoffe - zu sich.

Katzen sind Wüstentiere, die ihren Flüssigkeitsbedarf hauptsächlich über ihre Beutetiere decken und im Vergleich zu Hunden weniger trinken. Daher ist Trockenfutter für Katzen ungeeignet, denn sie trinken deswegen nicht mehr, dies führt oft zu Nierenschäden im Alter.

Fleischfresser - Caniden, Carnivoren oder Karnivoren vom lateinischen "carnis"..."Fleisch" und "vorare"..."verschlingen", "gierig fressen".

Die Vorteile von BARF:

  • Du weißt was dein Hund frisst! Da du die Mahlzeiten selbst zusammen stellst, weißt du ganz genau was dein Hund in seinen Napf bekommt - welches Fleisch, evt. woher das Fleisch kommt und vor allem, dass es echtes Fleisch ist und nicht aus irgendwelchen undefinierbaren, minderwertigen Nebenprodukten besteht. Genauso beim Gemüse & Obst. Du kannst ganz auf die Vorlieben deines Hundes eingehen und ihm das servieren, was er gerne frisst. Aus dem eigenen Garten oder Gemüse und Obst je nach Saison aus deiner Region.

  • Gerade bei Allergikern, kranken, alten, jungen oder heiklen Hunden kann man das Futter sehr gut an die Bedürfnisse des jeweiligen Hundes anpassen. Oft werden Allergien durch Fertigfutter verursacht. Ein Allergiker der zb laut Allergietest auf Rindfleisch allergisch ist, könnte durchaus nur auf "Rind" im Fertigfutter allergisch sein, richtiges Rindfleisch aber gut vertragen. Das Gleiche gilt für Eiweißallergien. Natürliches hochwertiges Protein wird meist besser vertragen, als minderwertiges aus Nebenprodukten. Viele Hunde sind auf Getreide allergisch, welches in fast allen Fertigfutterprodukten vorkommt. Viele Hunde sind auf Futtermilben allergisch, die praktisch in jedem Trockenfutter vorkommen können.

  • Der Hund ist weniger anfällig für Parasiten & Krankheiten! Durch artgerechte, frische Zutaten wird das Immunsystem gestärkt. Eine gute Verdauung und ein gesunder Darm sind für den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes ausschlaggebend. Ein gesundes Darmmilieu macht es Parasiten wie zB Würmern schwer sich festzusetzen. Gebarfte Hunde sind weniger interessant für Zecken und Flöhe bzw kannst du gegen sie vorbeugen indem du zB Kokosöl oder Schwarzkümmelöl fütterst. Die diversen Tropfen und Halsbänder enthalten oft Nervengifte, die nicht nur für Flöhe und Zecken, sondern auch für den Hund schädlich sind.

  • Gesunde kräftige Zähne! Durch das Abnagen und Kauen von Knochen wird Zahnstein vorgebeugt und die Zähne werden ausreichend mit Kalzium versorgt. Dein Hund hat keinen üblen Mundgeruch, da Zähne, Zahnfleisch, Magen und Darm gesund sind.

  • Da das Futter aus hochwertigen Zutaten besteht, die reich an natürlichen Mineralsstoffen, Spurenelementen, Vitaminen usw. sind, kann es besser verwertet werden und die Kotmenge wird deutlich kleiner.

  • Welpen und Junghunde wachsen langsamer und gleichmäßiger. Gerade für Hunde großer Rassen sehr wichtig! Die Natur hat kein spezielles Futter für Welpen oder Junghunde vorgesehen. Nachdem die Welpen alt genug sind und von der Mutter nicht mehr gesäugt werden, fressen sie dasselbe wie die Erwachsenen. Welpen- und Junghundfutter ist eine Erfindung der Futtermittelindustrie um den Absatz zu steigern und soll hauptsächlich den Käufer, also den Haustierbesitzer, ansprechen. Meistens weisen Welpen- und Junghundfuttermittel einen viel zu hohen Proteingehalt auf und enthalten zu viel Calzium, das lässt die Hunde zu schnell oder ungleichmäßig wachsen und so entstehen gesundheitliche Probleme vor allem am Bewegungsapparat.

  • Die Gefahr einer Magendrehung ist deutlich kleiner, da das Futter im Magen nicht aufquillt, nicht so stark gärt, besser verwertet und verdaut werden kann.

  • Das Fell wird weicher, dichter und glänzt. Ein deutlicher Unterschied zwischen Winter- und Sommerfell ist zu erkennen.

Die Nachteile von BARF: Gesundheitliche Probleme, können nur dann entstehen, wenn man nicht abwechslungsreich und ausgewogen füttert oder Zutaten wählt die für Hunde nicht geeignet sind.

Nachteile hat das Barfen nur für die Fertigfutterindustrie, denn je mehr Hundebesitzer barfen und das Futter selbst herstellen, umso weniger Umsatz machen die Hundefutterfirmen. Darum wollen sie uns über Werbung und Artikel in Hundezeitschriften einreden, wir wären nicht in der Lage, unsere Hunde ausgewogen und gesund zu ernähren und eine Rohfütterung sei ungeeignet für Hunde.

Die Natur hält das Beste bereit für Mensch und Hund und auf sie sollten wir hören!Die gesündeste und natürlichste Art Hunde und Katzen zu ernähren ist BARF - davon haben mich meine Hunde überzeugt!

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